E-Rechnung heißt strukturierte Daten, nicht ein PDF per E-Mail
Europäische E-Rechnungs-Vorgaben verlangen zunehmend eine Rechnung, die Software Feld für Feld lesen kann. Ein normales PDF mag für einen Menschen korrekt aussehen, liefert aber nicht automatisch die strukturierten Verkäufer-, Käufer-, USt.-, Positions- und Zahlungsdaten, die Buchhaltungssysteme und öffentliche Plattformen erwarten. XRechnung, Peppol BIS und Factur-X verwenden definierte XML-Strukturen auf Basis des europäischen semantischen Modells EN 16931. Eine E-Rechnung kann weiterhin eine menschenlesbare Darstellung haben, aber die offizielle Verarbeitung hängt von ihren strukturierten Feldern und Profilregeln ab. Der Empfänger kann zusätzlich eine elektronische Adresse, eine Bestellreferenz oder eine nationale Routing-Kennung verlangen. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Land, Kundentyp und Einführungsdatum — prüfen Sie daher vor dem Versand die geltenden nationalen Vorgaben. Dies ist eine allgemeine Orientierung, keine Steuer- oder Rechtsberatung.
XRechnung, Peppol BIS oder Factur-X?
Wählen Sie XRechnung, wenn ein deutscher Kunde oder öffentlicher Auftraggeber sie verlangt, und tragen Sie die mitgeteilte Käuferreferenz ein — im öffentlichen Sektor oft eine Leitweg-ID. Wählen Sie Peppol BIS Billing 3.0, wenn Ihr Kunde Rechnungen über Peppol empfängt — verbreitet bei grenzüberschreitenden und belgischen Abläufen. Factur-X verwendet UN/CEFACT-CII-Daten und ist vor allem in Frankreich verbreitet. Fragen Sie den Empfänger vor der Wahl, welches Profil und welchen Übertragungsweg er akzeptiert. Ein strukturell gültiges XML kann trotzdem abgelehnt werden, wenn ein Netzwerk oder Käufer zusätzliche Geschäftsregeln anwendet. Diese Version lädt nur das CII-XML nach EN 16931 herunter; sie erhebt nicht den Anspruch, eine zertifizierte Factur-X-Hybriddatei im PDF/A-3-Format zu erstellen.
Der Generator prüft seine eigene Arbeit
Während Sie tippen, berechnet das Formular jede Position, gruppiert die USt. nach Satz, aktualisiert die Summen und zeigt dieselbe lesbare Rechnungsansicht wie ArveBots E-Rechnungs-Anzeige. Vor dem Download wird das gewählte XML erzeugt, mit derselben Verarbeitung wie in der E-Rechnungs-Anzeige erneut eingelesen und mit den Tier-1-Sofortregeln der EN 16931 geprüft. Schlägt diese erneute Prüfung fehl, wird der Download blockiert, und Sie werden zu den Feldern geführt, die noch Aufmerksamkeit brauchen. Diese Selbstkontrolle fängt fehlende Pflichtangaben und Rechenfehler ab, bevor die Datei Ihren Kunden erreicht. Prüfen Sie Namen, Kennungen, Bankverbindung, Datumsangaben und steuerliche Behandlung vor dem Versand — welche USt.-Behandlung für Ihren Verkauf gilt, kann keine Automatik entscheiden.
Ihre Rechnung bleibt auf Ihrem Gerät
Bearbeitung, Berechnungen, XML-Erzeugung, Parsing und Prüfung laufen vollständig lokal in Ihrem Browser. ArveBot erhält weder Namen, Adressen, USt-IdNrn., Positionsbeschreibungen, Preise, Bankverbindungen noch das heruntergeladene XML. Der Entwurf wird in Ihrem Browser gespeichert, damit Sie später weitermachen können. Verkäuferdaten werden nur dann separat gespeichert, wenn Sie „Meine Verkäuferdaten merken“ auswählen. Leeren Sie das Formular oder Ihren Browser-Speicher, um lokale Daten zu entfernen. Eine optionale Wartelisten-Anmeldung sendet und speichert nur Ihre E-Mail-Adresse, Sprache und die Generator-Quellkennzeichnung; diese Daten werden nur verwendet, um Sie zu dieser Anfrage zu kontaktieren.